Erdfest – Johannifest

Datum / Zeit
23. 06. 2018 - 24. 06. 2018
Ganztägig

Ort
Gempen- und Schauenburgflue


Erdfest 2018

Samstag, 23. Juni 2018, 20 h, bis Sonntag, 24. Juni, etwa 8 h morgens.
Von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang (bei jeder Witterung)

Erde und Sonne – Nacht und Tag – Erdennacht und Sonnentag
Licht und Dunkelheit

Gemeinsam und individuell unterwegs: aktives Wahrnehmen, Musik und Poesie.

Wanderroute: pdf Erdfest 23.-24. Juni 18

Sonnenuntergang 21.31 h
Sonnenaufgang 5.33 h

Besammlung Gempenflue/Schartenflue (760 m) Sa ab 20.00 h
Abenddämmerung und Sonnenuntergang. Anwesenheit auf der Gempenflue bis 22.30 h.
Nachtwanderung und nächtliches Verweilen Sa/So 23-3.30 h.
Von der Gempenflue runter Richtung Schönmatt.
Zwischen Stollenhäusern und Schönmatt östlich ab bis zu Wiese/Waldrand zwischen P 629 und P 623. Verweilen. Feuer. Nachtaktivität. Sternenhimmel.
Kurze Morgenwanderung zur Schauenburgflue
So 3.30 h los.
Besammlung Schauenburgflue (660 m) So 4 h. Morgendämmerung und Sonnenaufgang (5.33 h).
Abstieg nach Arlesheim
So 6 h los. Zurück Richtung Schönmatt, Stollenhäuser – Hornichopf (560 m) – Ermitage
– Arlesheim. Ende etwa 8 h.

Ausrüstung
Exkursionskleidung, gutes Schuhwerk, warme Kleidung (für nachts), Verpflegung für
zwölf Stunden, Plastiksack oder ähnliches zum Draufsitzen, eventl. Isomatte und (nur
zur Not zum Einsetzen) Taschenlampe.
Anmeldung erwünscht bei Renatus Derbidge: Handy, SMS: 0774569932 oder Email:
renatus.derbidge@goetheanum.ch

Zum Hintergrund
Unser Nachtspaziergang ist ein Angebot des Projekts „Anblick – Zum Sehen geboren, zum Schauen bestellt“. Dieser Beitrag schliesst auf zur Berliner Initiative „Erdfest“ – Lebendigkeit sei. Wir unterstützen deren kraftvollen Ansatz, alles Lebendige zusammen in einen weiten, offenen Blick zu nehmen, statt Natur und Kultur in Gegnerschaft zu setzen. Die erfahrbare ›Wirklichkeit‹ ist Ausgangs- und Mittelpunkt. Im Sommer 2018 finden an ganz verschiedenen Orten individuelle Erdfeste statt. Lebendigkeit feiern kann heissen, sie wahrnehmen – begeistert wahrnehmen. Mit Goethes Haltung in der Natur gehen, in ihr stehen und tätig werden fördert das Feiern, macht es ernst und heiter.

Zum Vordergrund
Anreise: Unsere Nachtaktivität findet südlich von Basel, oberhalb von Dornach (CH) statt. Das Besammlungsziel Gempenflue/Schartenflue (760 m) ist mit ÖV erreichbar.
Von Basel SBB mit der S-Bahn (Richtung Delémont) oder mit Tram 10 (Richtung Dornach) bis Bahnhof Dornach. Dann mit Bus 67 bis Dorf Gempen (Halbstunden-Takt).
An der Haltestelle Dorf Gempen den gelben Wegweisern zu Fuss folgen (20 min) Richtung Gempenturm / Schartenflue, Restaurant Gempenturm.
Anforderungen: Man bleibt die ganze Nacht wach. Auf der gemütlichen
Nachtwanderung geht’s mehrheitlich ebenerdig oder abwärts. Das Verweilen wird zeitlich ausgedehnter sein als das Gehen.
Unvorhersehbares: Ausser der Wegstrecke und den Auf- und Untergangszeiten der Sonne ist vieles nicht vorhersehbar wie Witterung, Bewölkung, Regen, Begegnungen.
Für den Fall von starkem Regen gibt es einen Unterstand.
Vorgesehene Programmpunkte: Austausch über Wahrgenommenes, Stillephasen, Langsamkeit, poetische und musikalische Anregungen, Sommernacht-Feuer.

Begleitung und Führung: Ruedi Bind (Abenddämmerung), Renatus Derbidge (gehen und verweilen), Hans-Christian Zehnter (Morgendämmerung), Veronika Söreide u.a. (Musik).
Es ist natürlich frei gestellt, nur einen Teil dieser nächtlichen Übergänge mitzumachen.

Hier das Programm und die Wegbeschreibung als Download

 

 

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